Die Schweizer Mathematik Olympiade (SMO) ist ein Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler unter 20 Jahren, die sich in Mathematik für mehr als den üblichen Schulstoff interessieren.

Bei mehreren Treffen und einem Lager erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblick in interessante Themenbereiche und bekommen Gelegenheit ihr Können bei anspruchsvollen Aufgaben anzuwenden.In vielen Ländern haben mathematische Olympiaden eine lange Tradition. In der Schweiz gibt es eine solche Olympiade seit 2004 - mit steigender Teilnehmerzahl.

Die SMO dient gleichzeitig als Auswahlverfahren für das IMO-Team, welches die Schweiz im darauf folgenden Sommer an der Internationalen Mathematik-Olympiade (IMO) vertreten darf. Die besten sechs Schülerinnen und Schüler der SMO 2018/19 werden sich für die IMO in England qualifizieren. Vom 11. - 22. Juli 2019 findet dort die 60. Ausgabe dieses Wettbewerbs statt.

Sechs weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer der SMO haben die Möglichkeit an der Mitteleuropäischen Mathematik-Olympiade (MEMO) teilzunehmen. Diese findet im August 2019 in Tschechien statt. Zusätzlich wird die Schweiz vom 7. - 13. April vier Schülerinnen an die "European Girls' Mathematical Olympiad" in Ukraine schicken.

Für (potentielle) Teilnehmer: Daten 2018/19, Anmeldung
Für Einblicke in die Olympiade: Galerie, Erlebnisberichte der internationalen Olympiaden

News

v.l.n.r: Nika Bedek (Guide), Viera Klasovita, Cyril Frei (Leader), Patrick Stalder, Ari Jordan, Pascal Sommer,
v.l.n.r: Sijing Huang, Marco Cavaleri, Louis Hainaut (Deputy Leader)

An der MEMO 2015 in Koper, Slowenien, gewann Marco Cavaleri aus Genf eine Bronzemedaille. Seine Kollegen Sijing Huang aus Grand-Saconnex (GE), Patrick Stalder aus Menzinken (AG) und Ari Jordan aus Steffisburg (BE) erhielten eine Honourable Mention für ihre Leistungen. Pascal Sommer aus Ittigen (BE) und Viera Klasovita aus Aeugst am Albis (ZH) vervollständigten das Schweizer Team.

Auch am Team-Wettbewerb wurde hart gearbeitet und so konnte die Hälfte der Punkte gesammelt werden.

Doch es war nicht nur eine Zeit für Resultate, sondern für viele andere tolle Erlebnisse in Slowenien. So gab es Ausflüge nach Ljubljana oder in die Höhlen von Postojna. In diesen Höhlen konnten wir mehrere Grottenolme bestaunen und hätten sogar Gelegenheit gehabt, einen solchen Olm als Plüschtier zu erwerben. Wir verzichteten.

Auch der Austausch mit Mathematikern aus anderen europäischen Ländern kam definitiv nicht zu kurz. So spielten Allianzen eine wichtige Rolle um sich in der Badi am Meer auf dem schwimmenden Raft behaupten zu können. Diese Allianzen konnten auch gleich für die abendliche Mafia-Spiele genutzt werden. Das Meer genossen wir aber auch noch friedlich und spielten auf der ein wenig knapp bemessenen Wiese ein weltverbreitetes Kartenspiel.

Wir konnten viele gute Erinnerungen mit uns nehmen und für einige von uns war es wohl nicht der letzte Besuch in diesem liebgewonnen Land.

Die detaillierten Resultate sind auf der offiziellen Homepage zu finden: http://memo2015.dmfa.si/results.html

Die knapp 600 besten Mathematiktalente aus der ganzen Welt trafen sich in Chiang Mai, Thailand an der Internationalen Mathematik-Olympiade IMO 2015. Trotz hoher Herausforderung und schwierigen Prüfungen behaupteten sich die Schweizer und gewannen dreimal Bronze. Daniel Rutschmann (Kantonsschule im Lee, ZH) aus Andelfingen, Horace Chaix (Collège Rousseau, GE) aus Satigny und Henning Zhang (Kantonsschule Wettingen, AG) aus Villigen konnten die Medaillen in Empfang nehmen. Stefanie Zbinden (Kantonsschule Glarus, GL) aus Glarus und David Rusch (Kantonsschule Wettingen, AG) aus Spreitenbach erhielten je eine Honourable Mention für ihre Leistung.

Nach 18 Stunden Prüfungen ist es soweit: die Schweizer Delegation für die Internationale Mathematik-Olympiade in Thailand steht fest.

An der EGMO 2015 in Minsk, Weissrussland, gewann Stefanie Zbinden aus Glarus eine Bronzemedaille. Die weiteren Teammitglieder der Schweizer Delegation waren Viera Klasovita aus Zürich, Melina Lüthi aus Bern und Therese Moerschell aus dem Wallis. Das Abenteuer begann aber schon vor der Medaillenvergabe: Vor dem Abflug grillierten wir am Zürcher Sechseläuten, am Flughafen von Minsk konnten wir dank Visum problemlos einreisen und unsere Guide Darya erzählte uns viel über Weissrussland. So lösten die vier Teilnehmerinnen nicht nur anspruchsvolle Mathematikaufgaben, sondern schauten sich Minsk an, kletterten auf Bäume und Burgtürme, spielten Karten (allerdings nicht in der Öffentlichkeit, da dies verboten ist) und schrieben Karten. Auch der Kontakt zu den anderen 22 anderen Teams aus Europa und 6 weiteren Gastländern kam nicht zu kurz, ob beim Mafiaspielen oder beim Tanzen. Viel zu schnell ging die Woche vorüber, doch immerhin konnten wir einen Sombrero, luxemburgische Cents, einen ukrainischen Kugelschreiber und viele Erinnerungen zollfrei aus Weissrussland exportieren.